ONLINE-NEWS vom 03.09.2010
Europäische Milchpreise gestiegen
Gegenüber Juni 2010 stieg der Durchschnittspreis um 1,46 Euro je 100 kg. Das war im Wesentlichen auf saisonale Preisanpassungen zurückzuführen. Von den in Deutschland in den Vergleich einbezogenen Molkereien zahlte Alois Müller mit 32,06 Euro am besten, während die angehenden Fusionspartner Humana Milchunion und Nordmilch mit 30,80 Euro je 100 kg gleich weit unter dem europäischen Mittel blieben. Am höchsten sind die Erzeugerpreise in Frankreich. Beispielsweise zahlen Danone 35,82 Euro und Sodiaal 34,43 Euro je 100 kg. Mit dem im August vereinbarten Milchpreisabkommen wird das Niveau für den Rest des Jahres abgesichert. In Großbritannien unterschreiten Dairy Crest und First Milk nach wie vor die Marke von 30 Euro.
In den Vereinigten Staaten ist der Preis für Class III Milch ausgedrückt in US-Dollar in den vergangenen zwölf Monaten um 38 Prozent gestiegen. Für das Kalenderjahr erwartet das amerikanische Landwirtschaftsministerium mit 14,25 US-Dollar pro cwt (27,97 Euro je 100 kg) eine Steigerung von 25 Prozent gegenüber 2009. In Neuseeland hält die Molkerei Fonterra den Vorschusspreis für die Saison 2010/11 bisher konstant auf umgerechnet 29,32 Euro je 100 kg.
(dlz agrarmagazin/dlz)
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